Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Saturday, 30-Jun-2018 01:13:04 CEST
Tobias DausendNatürlich ist es immer schön eine Gruppe zu bilden und gemeinsam an vielversprechenden (sozialen) Zielen zu arbeiten, beispielsweise ein #Gegenpol. Allerdings bleibt auch immer die Frage nach den jeweils individuellen Zielen. Wenn diese nämlich nicht klar geäußert und mit der Gruppe vereinbart werden, sieht es am Ende vorzugsweise ungünstig aus. Will heißen: Vorweg klare Standpunkte und Ziele vereinbaren erspart dann später Probleme und faule Kompromisse. #Gedanken #Meinung
@inaktion Danke. Das klingt nach einem gut durchdachten Vorgehen. Wichtig ist natürlich erst einmal die Grundsätze und Leigedanken gemeinsam zu erarbeiten. Meiner Erfahrung nach eine schwierige Phase, die aber auch helfen kann Klarheit zu schaffen! @karneol
@inaktion Stimmt, nur leider war meine persönliche letzte Erfahrung dahingehend etwas anders. Besagte Gruppe für #FOSS / #FLOSS scheiterte bereits in der Findungsphase: Da redete man über BSD als Basissystem für #Libertree. Als das aber aufgrund der Abhängigkeiten eben nicht funktionierte zog man sich dann schnell zurück und meinte "raus" zu sein. Damit übergab man aber auch gleichermaßen einen essentiellen Staffelstab ohne klar zu benennen wer das machen sollte. Solch ein Vorgang ist dann schwierig zu bewerkstelligen und im übertragenen Sinne bereits die Bekundung jetzt nicht mehr wirklich dabei zu sein. Wir haben das dann versucht mit einer gemeinsamen Zielfokussierung und Reflektion, aber das wurde auch nur bedingt etwas. Unter dem Strich bin ich natürlich enttäuscht gewesen, aber auch froh auf der anderen Seite. Denn wenn es schon so beginnt wird es wirklich aufwendig und man selbst kann sich hinterfragen inwiefern man auch für die Motivation Anderer verantwortlich sein soll.
Nicht dazu dienlich zu widersprechen sondern nur ein negatives Fallbeispiel. :) @karneol
@inaktion Ja, pflichte ich absolut bei. Von daher ist es wirklich gut gerade zu Beginn in Etappen vorzugehen. So kann auch jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin entscheiden wie weit das passt. Es ist dann auch gerade schwierig, wenn man selbst bereit ist zu "helfen" und sich einbringen mag. Denn genau dann kann ein Gleichgewicht in der Gruppe nicht entstehen. Für mich habe ich gelernt dann lieber erst einmal gerade nicht "HIER" zu rufen, sondern leiser zu bleiben. Der gute Wille wird ansonsten dann falsch verstanden, teils sogar negativ ausgelegt. @karneol
Solche Leute habe ich auch gefressen ... Was mich dabei nervt: Ich achte echt auf alles, beachte die StVO und versuche, auch mit Rücksicht zu fahren. Trotzdem passieren mir ständig irgendwelche Beinaheunfälle oder auch aggressive Handlungen seitens der Autofahrer.
@heluecht Mir auch. Es gibt aber auch Sachen, da missachte ich die StVO tatsächlich selber, wenn es keine Möglichkeit zum Linksabbiegen für Radfahrer gibt, nehme ich die Autospur, oder ich geradeaus will und nicht rechts abbiegen, obwohl kurz vor der Kreuzung ein Benutzungspflichtiger Weg beginnt. (Bei beidem führt kein benutzungspflichtiger Radweg weiter und da bin ich lieber schon auf der Straße als von ihr herunter, um dann aus dem toten Winkel einbiegen zu müssen.)
Neben schockierenden Beschlüssen aus dem Nationalsozialismus tauchen dort auch Namen wie Sophie Erhardt auf (https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Ehrhardt). Frau Erhardt war im Nationalsozialismus derweil im Bereich "rassenideologische Forschung" tätig und forderte u.a. "Rassenhygiene".
Wer mir jetzt erzählen möchte, dass wir all das schon längst hinter uns gelassen haben, möge bitte eine Rede von namhaften Partei-Mitgliedern der AfD kurz abgleichen. Auch die "Identitären" fabulieren Ähnliches. Alles nur leicht anders angestrichen, beispielsweise mit Begriffen wie "Ethnopluralismus". Und genau deswegen ist es wichtig auf Wortherkünfte zu achten. Genau deswegen haben wir #Rassismus, #Hass, #Vorurteile und mehr lange nicht überwunden. #Würgreflexe #Stop-Playing-Bullshit
@kame Reichweite ist nicht Alles: Es kommt meines Erachtens auf die zwischenmenschlichen Beziehungen an. Und entweder liegt Einem auch etwas an Kontakten oder aber es geht nur um "Meinungsverstärker" und "Selbstdarstellung". Mir ist klar, dass ich nunmehr das Ganze wirklich stark reduziert habe. Allenfalls aber ist der Fokus komplett weg von einem Diskurs und nur noch darum möglichst breit gefächert Meldungen zu verfassen und genau das wäre beispielsweise mitnichten mein Fokus. Das brauche ich nicht und das war schon das Ende von Diaspora bei mir und wäre auch hierbei das komplette Ende.
@eskui Kommentatoren sind ja auch Geschmacksache. Bei Eurosport mag ich die Kommentatoren lieber, meist sind die ja auch mit Experten im Doppelpack.
Bartels gestern fand ich nicht ganz so mühsam wie auch schon. Richtig genervt war ich beim Schweiz-Spiel von Bela. Leider bekommen wir den SRF nicht als HD, sonst hätte ich umgeschaltet. Und gefühlt hatte er in der Halbzeit Alk und lallte dann auch noch. Aber alles in allem, es lässt sich nicht ändern, eine Auswahl gibt es ja nicht.
Immer dieses Gejammer um die WM und den Trubel herum. Alle 2 Jahre kommen leute auf öffentlichen Plätzen zusammen freuen sich und leiden mit Ihrer Mannschaft und haben größtenteils Spaß. Wo ist das Problem? Ist ja wie das Volk in der Heidelberger Altstadt, die sich über 3x Schlossbeleuchtung im Jahr aufregen. Dass sich Leute daneben benehmen: geschenkt. Die benehmen sich aber auch in anderen Situationen daneben.
Bei der diesjährigen Abiturentlassung sprach ein Redner von den #digital#natives. Dass ich nicht lache. Hier zwei Beispiele von den sogenannten Natives:
1.) Sie besitzen ein 800€-Handy, können aber nicht den internen Email-Client via pop oder imap mit ihrer Schuladresse einrichten und sind somit per Mail faktisch nicht erreichbar.
2.) Sie fragen nach, ob die Schule ein Instagram-Account einrichten kann, weil sie nur so auf dem Laufenden bleiben. Schulkalender via caldav abrufen: Fehlanzeige
@rome@keinsinn warum sollen die eine e-mail Adresse auf dem Handy einrichten, wenn ihnen da niemand schreibt (außer Spam-Postern)? FB, WA und Insta richten die sich ein, weil sie da alle erreichen, die ihn wichtig sind.
Das kann man nur lösen oder verbessern, wenn man die Nutzerperspektive einnimmt.
@rome@keinsinn E-Mail ist natürlich nicht schlecht aber z.B. für eine Diskussion mit mehreren Teilnehmern schlecht geeignet. Das geht mit Messengern deutlich besser.
Und mein Argument bleibt: wenn ihnen auf der E-Mail niemand schreibt, dann gucken sie auch nicht nach.
Wenn Schulen in DE jetzt erst darauf kommen, dass jede SchülerIn eine e-mail Adresse haben sollte um sie einfach zu erreichen, dann sind sie leider 10 Jahre zu spät.
Ganz besonders schwierig ist aber die komplett pragmatische Haltung vieler Nutzer: "Dann ist das halt so. Kaufe ich eine noch dollere Grafikkarte und kann dann agieren!" Klasse, aber aufgrund von genau diesem #Pragmatismus hält auch immer mehr proprietärer Unsinn Einzug in ein freies Betriebssystem. #Stop-Playing-Bullshit